Fahrradturniere

Praxisnahe Verkehrserziehung war schon immer ein Ziel der Kreisverkehrswacht. Der damalige Kreisfachberater für Verkehrserziehung in der Sekundarstufe, Karl-Heinz Wesserle, hatte im Schuljahr 1989/90 die Idee, an Schulen mit Sekundarstufe - speziell in den Klassen 6 - als schulöische Veranstaltung Fahrradturniere durchzuführen. Diese sollten sich an die Radfahrausbildung im vierten Schuljahr anschließen und zeigen, dass die jungen Fahrradbenutzer ihr eigenes Fahrrad auch in bestimmten Situationen sicher beherrschen und dass ihr Fahrrad auch betriebs- und verkehrssicher ist. Dies wurde dann an den Schulen im Odenwaldkreis umgesetzt.

Seit nunmehr 22 Jahren kommt der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht, Hermann Schwalbach, an die 8 Schulen mit Sekundarstufe und baut einen Parcours auf. Dieser setzt sich zusammen aus dem Start, einem Spurbrett, Kreisel, Achter, Spurwechsel,Slalom, Schrägbrett und Bremstest. Geschwindigkeit spielt dabei keine Rolle sondern eine möglichst fehlerfreie Bewältigung der 8 Übungen. In den bisherigen 22 Jahren geschah dies 194 mal und rund 17000 Schüler und Schülerinnen durchfuhren den Parcours. Für die jeweils 3 Besten gibt es dabei eine Urkunde.

Bisher fand in den 22 Jahrewn das von der Kreisverkehrswacht Odenwald e.V. durchgeführte Turnier 22mal an der Schule am Sportpark in Erbach, 20mal an der Oberzent-Schule in Beerfelden und 19mal an der Georg-Ackermann-Schule in Rai-Breitenbach und Georg-August-Zinn in Reichelsheim, 16mal an der Ernst-Göbel-Schule in Höchst und 14mal an der Theodor-Litt-Schule in Michelstadt statt. Es folgen dann Bad König mit 8 und das Gymnasium in Michelstadt mit 5 Veranstaltungen.

Mit Unterstützung der Kreisverkehrswacht haben die Carl-Weyprecht-Schule in Bad König und die TLS in Michelstadt eigene Parcours in ihren Projektwochen erstellt und können die Turniere in eigener Regie durchführen.


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