--- Fahrradausbildung im Realverkehr ---

Ein wesentlicher Teil der Fahrradausbildung der Viertklässler findet nicht im Schonraum sondern im öffentlichen Verkehrsraum statt. Dies ist allerdings nur möglich, wenn Eltern und Lehrer bei der Ausbildung mitwirken. Die Polizeibeamten sind personell nicht in der Lage, diese Aufgabe allein durchzuführen.

Die Kinder fahren mit ihren eigenen Fahrrädern, was natürlich auch ein Vorteil ist. Die Fahrräder werden vor Beginn der Ausfahrt auf ihre Verkehrstauglichkeit von den Polizeibeamten überprüft. Kinder, Elternhelfer und die Polizeibeamten der Jugendverkehrsschule fahren dann in kleinen Gruppen im Umfeld der jeweiligen Grundschule im öffentlichen Straßenverkehr, wobei immer ein Kind vor dem begleitenden Polizeibeamten fährt. Dieser kann bei gefährlichen oder unklaren Situationen sofort eingreifen. Die begleitende Mutter oder der begleitende Vater fährt am Ende der kleinen Gruppe.

Diese Art der Fahrradausbildung wird an allen Grundschulen des Odenwaldkreises durchgeführt. Die Beamten und auch die Kreisverkehrswacht Odenwald e.V. hoffen, dass diese Art der Ausbildung weiterhin durchgeführt werden kann und nicht an personellen Problemen der Polizei scheitert.

Hier nun einige Bilder, die den Ablauf einer solchen Ausbildung zuerst im Schonraum der Jugendverkehrsschule und dann im öffentlichen Straßenverkehr im Umfeld der Stadtschule in Michelstadt zeigen.

01 theoretischer Unterricht in der Jugendverkehrsschule 02 theoretischer Unterricht in der Jugendverkehrsschule 03 Übungen im Schonraum der JVS 04 Übungen im Schonraum der JVS
05 Polizeifahrzeug mit Anhänger der Kreisverkehrswacht 06 POK Hirsch beim theoretischen Unterricht vor der Ausfahrt 07 Blick in die Klasse 08 Fahrzeugkontrolle
09 die Fahrräder müssen verkehrssicher sein 10 letzte Anweisung vor der Ausfahrt 11 los geht's 12 die Gruppe aus der Sicht des Autofahrers
13 voran fährt ein Kind unter Aufsicht des Beamten 14 l 15 hinten sichert ein Elterntei

Ein besonderer Dank gilt den beiden Beamten der Jugendverkehrsschule POK Walter Wassipaul und Michael Hirsch, die sich unermüdlich für den Fortbestand der erfolgreichen Ausbildung einsetzen, dem Kreisfachberater Klaus Linstädt und den Eltern, ohne die eine Ausbildung im Realverkehr nicht möglich wäre.


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